Gute Kleidung soll euch nicht verkleiden. Sie verbindet die Bilder, lässt Bewegungsfreiheit und sorgt dafür, dass Gesichter, Gesten und Nähe im Mittelpunkt bleiben.
Farben miteinander abstimmen statt gleich anziehen
Wählt zwei bis vier Farben, die miteinander harmonieren, und verteilt sie auf eure Outfits. Creme, Beige, Weiß, Grau, sanftes Rosa, gedecktes Blau, Braun und Jeans funktionieren in hellen, natürlichen Bildwelten besonders gut. Alle müssen nicht dasselbe tragen.
Ein Beispiel: Ein cremefarbenes Kleid, eine beige Hose mit weißem Hemd und ein Kinderoutfit mit einem dezenten Akzent in Altrosa oder Blau. So entsteht Verbindung, ohne wie eine Uniform zu wirken.
Große Logos und sehr kleine Muster vermeiden
Auffällige Schriftzüge, Neonfarben und harte Kontraste ziehen den Blick schnell vom Gesicht weg. Sehr feine Streifen oder Karos können auf digitalen Bildern unruhig wirken. Ruhige Flächen, Strick, Leinen, Musselin und andere natürliche Texturen bringen Tiefe ins Bild, ohne abzulenken.
Bequemlichkeit ist besonders bei Kindern wichtig
Kinder sollen sitzen, laufen, kuscheln und spielen können. Kratzige Stoffe, rutschende Träger oder ungewohnte Schuhe sorgen schnell für Unruhe. Ein vertrautes, bequemes Outfit ist häufig die bessere Wahl als etwas besonders Festliches.
Studio und Outdoor unterscheiden sich
Im hellen Studio passen sanfte Naturtöne besonders gut zu den Kulissen. Draußen darf ein etwas kräftigerer Akzent hinzukommen, solange er mit der Umgebung harmoniert. Denkt je nach Jahreszeit auch an passende Schichten, damit niemand friert oder schwitzt.
Kleider und Accessoires im Studio
Im Studio steht eine Auswahl an Kleidern, Stoffen und Accessoires zur Verfügung. Bei Babybauch-, Neugeborenen- und ausgewählten Kindershootings können wir vorhandene Stücke einplanen. Bringt trotzdem ein eigenes Outfit mit, in dem ihr euch sicher und wohl fühlt.